Eishockeystadien in Nürnberg


  Arena Nürnberger Versicherung  8.228 Zuschauer



Die Arena Nürnberger Versicherung ist eine Multifunktionsarena in Nürnberg. In der Arena befinden sich drei Eisflächen. Für Veranstaltungen bietet die Arena mit einer Fläche von über 1.900 qm Platz. Für Eishockeyspiele können das Stadion 8.228 Zuschauer besuchen.

Im Jahr 2005 schlossen die Hallenbetreiber einen Sponsorenvertrag mit dem Versicherungsunternehmen Nürnberger Versicherung ab und seit dem trägt die Arena den Namen Arena Nürnberger Versicherung. Die Arena wurde am 01.02.2001, nach einer 18-monatiger Bauzeit, feierlich neben dem Fußballstadion des 1. FC Nürnberg, dem Frankenstadion, eröffnet und löste damit das Linde Stadion als Heimspielstätte der Nürnberger Ice Tigers ab.

Neben den Heimspielen der Thomas Sabo Ice Tigers, wird die Arena noch für Veranstaltungen wie z.B. Rock im Park, Basketballspiele des GHP Bamberg, Hallenfussball, Handball, Tennis und Boxveranstaltungen genutzt. Bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2001 war die Nürnberger Arena neben der Lanxess Arena in Köln und der TUI Arena in Hannover der Dritte Austragungsort in Deutschland.

Im Eissportleistungszentrum gibt es auf zwei Eisflächen die Möglichkeiten für die Öffentlichkeit zum Eislaufen, Eisdisco, Training für Hobbymannschaften und Eiskunstlaufen. Im Sommer wird die Halle mit einem speziellen Inlineboden ausgestattet, sodass die Halle regelmäßig für Inlinehockey genutzt werden kann. 

Offizielle Webseite: www.arena-nuernberg.de



 

 
Linde Eisstadion (Abbruch 2001)
4.200 Zuschauer



Im Jahr 1896 wurde in Nürnberg durch die Firma Linde die Kunsteislaufhalle an der Bayreuther Straße erbaut. Die Kunsteisbahn hatte eine Nutzfläche von 612 qm, die jedoch in den Wintermonaten mit der Natureisfläche auf dem Dutzendteich, die viel größer war, nicht konkurrieren konnte. Nach neun Jahren Nutzung wurde im Jahr 2005 das Linde-Stadion geschlossen und danach als Lagerhalle genutzt.

1935 wurde das Linde-Stadion für die Olympischen Winterspiele 1936 umgebaut. Weiter wurde zur Kunsteislauffläche noch ein Schwimmbad angebaut. Somit besaß das gesamte Areal eine Größe von 19.000 qm und wurde am 06.01.1936 mit der Austragung der Deutschen Eishockeymeisterschaft feierlich eröffnet. Nach den Olympischen Spielen 1936 wurde das Stadion bis 1950 nicht mehr genutzt.

In der Nachkriegszeit nutzten die Besatzungstruppen das Linde-Stadion für Ihre Eishockeyspiele. Der zweite Umbau fand ab 1952 statt. Danach nutze der EC Nürnberg das Linde-Stadion als Heimspiel- und Trainingsstätte. Im Jahr 1974 wurde die offene Kunsteislaufhalle mit einem Dach geschlossen. Mit der Gründung des EHC Nürnberg 1980 e.V. wurde das Linde-Stadion die Heimspielstätte des Vereins. Das Stadion hatte nun ein Fassungsvermögen für 4.200 Zuschauer, die bei den Heimspielen des EHC Nürnberg 1980 e.V. das Stadion zu einem richtigen Hexenkessel machten.

Mit Gründung der DEL 1994 war das Linde-Stadion nicht mehr zeitgerecht und entsprach auch nicht mehr den Anforderungen. Nachdem die verschiedensten Konzepte über die Sanierung nicht überzeugten, wurde 1998 beschlossen ein neues Eisstadion zu bauen. Im August 1999 erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Arena Nürnberger Versicherungen. Das "Abbruchspiel" des Linde-Stadions erfolgte am 02.02.2001, danach wurde das alte ehrwürdige Linde-Stadion im Jahr 2001 abgerissen.

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